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Ultraschall. Von Anfang an.

Die Geburt einer Idee

Walter Herrmann ist ein Pionier des Ultraschall-Schweißens. Mit seinen Erfindungen und Patenten trägt er maßgeblich zur Industrialisierung dieser Technologie bei. 
Ende der 50er Jahre will er sich nicht mit dem technischen Status Quo zufriedengeben. Er hat die Idee, die damals üblichen und sehr störanfälligen Ultraschall-Röhrengeneratoren durch einen Maschinen-Generator nach dem Dynamoprinzip zu ersetzen. Mit 3.000 DM Startkapital gründet er zusammen mit seiner Frau Ingeborg 1961 dieses Unternehmen. 

1961
Das erste Firmengebäude in Langensteinbach, Deutschland
Die Firmengründung
Gründung der Firma Walter Herrmann Elektronik und Elektromaschinenbau in Karlsbad-Langensteinbach.
1969
Die erste Generation an Ultraschallschweißmaschinen
Vorstellung der ersten Herrmann Ultraschall-Schweißmaschinen für thermoplastische Kunststoffteile: Etablierung des ersten Geschäftsbereichs PLASTICS.
1973
Das Firmengebäude in seiner ursprünglichen Form in Ittersbach
Der künftige Stammsitz der Herrmann Group entsteht mit 1.800 m² Grundfläche im neuen Industriegebiet der Gemeinde Karlsbad-Ittersbach.
1974
Der erste Ultraschallgenerator
Vorstellung des weltweit ersten Hochleistungs-Ultraschall-Transistor-Generators: ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Ultraschall-Schweißtechnologie.
1976
ULTRASAFE - Die erste Ultraschallschweißmaschine
ULTRASAFE: die erste Ultraschall-Schweißmaschine mit industriell gefertigter Schallschutzkabine.
1984
Ultraschall-Sondermaschine zum Verschweißen von KFZ-Stoßfängern
Ultraschall-Sondermaschinen: kundenspezifische Lösungen zum Verschweißen großer Kunststoffteile wie KFZ-Stoßfänger, Türverkleidungen oder Instrumententafeln.
1986
Die erste Maschine mit einer DIALOG-Steuerung
DIALOG: die erste Ultraschall-Maschinensteuerung mit grafischer Schweißprozess-Visualisierung. Eine bahnbrechende Erfindung und für viele Jahre die einzige Steuerung am Markt, die eine intelligente Optimierung der Schweißqualität ermöglicht.
1989
Kopfnahtmodul beim Siegeln von Standbeuteln
Zweiter Geschäftsbereich: PACKAGING. Ultraschall-Schweißmodule und -systeme für Kunststoff-basierte Packstoffe.
1990
Erstes ausländisches Headquarter bei Chicago, USA
Erstes ausländisches Headquarter: Thomas Herrmann, Sohn von Walter Herrmann, gründet die amerikanische Tochtergesellschaft Herrmann Ultrasonics, Inc. bei Chicago.
1994
Microbond-System beim Schweißen von Vlisstoff
Dritter Geschäftsbereich: NONWOVENS. Mit der patentierten Mikro-Spaltregelung gelingt Walter Herrmann eine geniale
Erfindung. Sie ermöglicht die kontinuierliche Verschweißung von Vliesstoffen bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten.
1996
ULTRALINE-Maschine
ULTRALINE ersetzt Ultraschall-Sondermaschinen: standardisierte Mehrkopf-Schweißmaschinen in modularer Bauweise zum Verschweißen größerer Kunststoffteile. Typische Anwendungen sind KFZ-Kombiinstrumente, Motorabdeckungen oder Leuchten.
1997
Der erste digitale Generator
DYNAMIC digital control: der weltweit erste 100% digitale Generator beruht auf modernster digitaler Regelungstechnik. Diese ermöglicht ein optimiertes Zusammenspiel zwischen Generator und Schwinggebilde, unabhängig von Bauteiltoleranzen, Temperaturschwankungen oder Alterungseinflüssen.
2000
Erweiterungsbau in Ittersbach mit einer Glasrotunde
Erster Erweiterungsbau in Karlsbad: mit der Rotunde entsteht eine eigene architektonische Identität. Der Fokus liegt auf der Kundenberatung mit neuen Ultraschall-Laboren und Schulungsräumen. Mit 5.200 m² hat sich die ursprüngliche Fläche verdreifacht.
2006
Zweites ausländisches Headquarter in Taicang, China
Zweites ausländisches Headquarter in Taicang, China, eine Autostunde westlich von Shanghai.
2007
Thomas Herrmann mit Vater und Firmengründer Walter Herrmann
Thomas Herrmann wechselt von Herrmann Ultrasonics in den USA zurück nach Karlsbad. Als CEO übernimmt er die weltweite Führungsverantwortung von seinem Vater. Ein Kernpunkt seiner Aufgaben ist der internationale Ausbau der Herrmann-Gruppe.
2008
Baustelle des zweiten Erweiterungsbaus
Der zweite Erweiterungsbau in Karlsbad vergrößert die Fläche auf 9.500 m². In einer angespannten Weltwirtschaftslage bedeutet diese Investition ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland.
2011
Familie Herrmann an der Feier zum 50. Firmenjubiläum
Das 50. Jubiläum feiert Herrmann mit 750 Gästen und einer faszinierenden multimedialen Show. Als Dank für ihr Lebenswerk überreichen Thomas Herrmann und seine Schwester Sabine Herrmann-Brauss ihren Eltern Ingeborg und Walter Herrmann die Firmenchronik ZEITPUNKTE.
2015
Drittes ausländisches Headquarter in Kashiwa City, Japan
Drittes ausländisches Headquarter in Kashiwa City, Japan, einem nordöstlichen Vorort von Tokyo.
2017
HiS Vario B, Standardsystem aus dem METALS-Geschäftsbereich
Vierter Geschäftsbereich: METALS. Ultraschall-Schweißsysteme für Nichteisenmetalle. Typische Anwendungen sind Lithium-Ionen-Batterien, Kabel-Terminal-Verbindungen und Kabelbäume.
2018
Luftaufnahme des Firmengebäudes in seiner aktuellen Form
Der dritte Erweiterungsbau in Karlsbad verdoppelt die Fläche auf 18.400 m². Neben dem Neubau werden auch alle Bestandsflächen umfangreich modernisiert. Das Ergebnis ist der weltweit größte Ultraschall Campus mit Lean-optimierter Produktion und multi-funktionalen Arbeitswelten.
2021
Schwarz-Weiß-Zeichnung des Firmengebäudes in Ittersbach
Die Digitalisierung der Produkte und der Arbeitsprozesse, die vernetzte Produktion "Industrie 4.0" und ein modernes, sinngebendes Arbeitsumfeld – Herrmann ist bereit für die Zukunft.

Bescheidene Anfänge. In einem kleinen Einfamilienhaus in Ötisheim bei Pforzheim baut der Hochfrequenztechniker Walter Herrmann zunächst einen Kellerraum als Werkstatt aus; das Wohnzimmer dient als Konstruktionsbüro. Die Anfangsjahre sind schwierig. 
Trotz seiner genialen Erfindungen und unermüdlichem Streben gibt es immer wieder Rückschläge. Aber Walter Herrmanns Hartnäckigkeit, technische Versiertheit und die stetige Suche nach dem Kundennutzen führen dazu, dass aus dem Ein-Mann-Betrieb langsam ein Unternehmen wird.